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Letzte Änderung: 29.10.2017


15. SMT 1980 22. SMT 1987 32. SMT 1997 41. SMT 2006 47. SMT 2012 49. SMT 2014 52. SMT 2017

52. Süddeutsches Münzsammlertreffen,


der Deutschen Numismatischen Gesellschaft
Verband der Deutschen Münzvereine
20. Oktober bis 22. Oktober 2017
Thema 450 Jahre Hessen-Darmstadt 1567 - 2017
Schirmherr Ulrich Künker
(Vorsitzender der FENAP (Föderation Europäischer Münzhändlerverbände))
Grußwort Dr. Barbara Simon
(Präsidentin der Deutschen Numismatischen Gesellschaft)
Freitag, 20. Oktober 2017
Begrüßungsabend im Hotel Bockshaut, mit Abendessen und Vortrag, Dr. Gunter Quarg: Austern für den Großherzog – Spurensuche in einer Abfallgrube (ca. 1715-1930) der Darmstädter Schloßküche mit kulinarisch-numismatischen Anmerkungen
Samstag, 21. Oktober 2014
Tagungsstätte, Universitäts- und Landesbibliothek Darmsatdt
Programm
  • Begrüßung - Karl Heinz Fröhner, 1. Vorsitzender der Münzfreunde Darmstadt 1962 e.V.
  • Eröffnung - Dr. Barbara Simon Präsidentin der Deutschen Numismatischen Gesellschaft
  • Festvortrag
    - Dr. Gunter Quarg, Darmstadt: Georg I. von Hessen-Darmstadt (reg.1567-1596) und die Numismatik
  • Vorträge
    - Horst-Dieter Müller, Friedrichsdorf: Hessen-Homburg, von der Darmstädter Nebenlinie zum souveränen Landgrafthum
    - Dr. Wolfgang Dreher, Hanhofen: Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt (geb. 1667, reg. 1678/88-1739). Ausgewählte Münzen und Medaillen
    - Karl Heinz Fröhner, Messel: Die Residenz und "Respublica" - historisch-numismatische Beziehungen zwischen Darmstadt und Frankfurt a.M.

Tagungsmedaille Medaille    Medaille

Die Vorderseite ist dem historischen Kontext gewidmet. Sie zeigt die Büste Georg I., der jüngste der Söhne des Philipps des Großmütigen, der ein Achtel der Landgrafschaft erhielt, den südlichen Zipfel, hauptsächlich die Obergrafschaft Katzenelnbogen. Georgs Herrschaftsgebiet umfasste damals nur 78 Orte mit 20.000 Bewohnern. Im Hintergrund einige Attribute: ein Zirkel für seine zahlreichen Bauten; einen Galgen, weil er 37 Menschen hat hängen lassen, weiter einen geschnürten Beutel, denn Georg I. war der einzige Landesfürst der keine Schulden, sondern ein Guthaben von 500.000 Goldgulden hinterließ und ein H für das Münzprägezeichen von Darmstadt.
Inschrift: 1567 GEORG VO[N] HESSEN, Signatur MG (Maya Graber) .

Die Rückseite nimmt Bezug auf die aktuelle städtebauliche Situation mit verschiedenen Bauten Darmstadts, welche die Stadt prägen. Von links oben die Russische Kapelle, der Hochzeitsturm, der Weiße Turm, ein Renaissance-Haus, das Kongresszentrum "Darmstadtium" und Teilansicht der Ausstellungshalle auf der Mathildenhöhe.
Inschriften: 450 J. HESSEN-DARMSTADT; 52. SMT (Süddeutsches Münzsammlertreffen); MFD (Münzfreunde Darmstadt 1962.e.V.)
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Entwurf und Fertigung: Maya Graber (CH)

Gussmedaille aus Bismut, 70 x 70 mm, ca. 108 g, 30 Exemplare, (10 ohne Patinierung, 10 grün und 10 ocker patiniert)
Veröffentlichungen

Numismatisches Nachrichtenblatt 8/2017, S. 307 f.

Numismatisches Nachrichtenblatt 9/2017, S. 350

Numismatisches Nachrichtenblatt 10/2017, S. 398


Programmheft, 28 Seiten.
15. SMT 1980 22. SMT 1987 32. SMT 1997 41. SMT 2006 47. SMT 2012 49. SMT 2014 52. SMT 2017