3. Dezember
Persenbeug an der Donau, Notgeld 1920, 10 Heller
Stadtmotiv mit Schloss
Die erste geschichtliche Erwähnung des Schlosses findet sich im Jahre 907. Der Bayer Sieghart, Graf zu Sempt und Ebersberg, ergriff von Bösenberg Besitz und befestigte es. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Schloss vielfach den Besitzer. Bis 1593 war es im Besitz des österreichischen Kaiserhauses. Dann wurde es an das Geschlecht der Hoyos verkauft, welches das Schloss zu seiner heutigen Form ausbaute. Am 3. Dezember 1800 kaufte Kaiser Franz I. von Österreich das Schloss und das Gut Persenbeug als freien Privatbesitz. Annähernd zum selben Zeitpunkt ging auch die Herrschaft Gutenbrunn in den Besitz Franz I. über, welche auch in seinen Privatfonds einverleibt wurde. Über mehrere Erbgänge kamen die Herrschaften Persenbeug und Gutenbrunn in den Besitz Kaiser Franz Josefs I., der sie im Jahre 1916 an seine Tochter Marie Valerie weitergab. Heute ist das Schloss im Besitz der Familien Habsburg-Lothringen und Waldburg-Zeil.
(Quelle wikipedia)
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